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Integrales Automotive Sicherheitssystem auf Basis modularer Hard- und Software
1. Das Forschungsprojekt AUTOSAFE zielt auf ein integrales Sicherheitssystem zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Fahrzeugen ("das sichere Auto") durch Fahrerassistenz in allen Phasen des Fahrens. Um die rasche und breite Markteinführung zu fördern, so dass sich der gewünschte Sicherheitseffekt einstellen kann, wird besonderer Wert auf folgende Schlüsselanforderungen an das integrale Sicherheitssystem gelegt:

  • Hohe Performance:
    Es muss sehr gut und zuverlässig funktionieren, d.h. möglichst viele potentiell  kritische Situationen meistern, so dass es nicht zu einem Unfall kommt bzw. im Falle eines nicht zu vermeidenden Unfalls die Unfallfolgen reduzieren.

  • Starker Kundennutzen:
    Es muss einen hohen Kundennutzen besitzen, d.h. möglichst in allen Verkehrssituationen und nicht nur im Falle eines nicht zu vermeidenden Unfalls unterstützen.

  • Wiederverwendbarkeit, Skalierbarkeit, Modularität:
  • Es muss schnell auf den Markt kommen können, d. h. auf möglichst vielen existierenden bzw. wieder verwendbaren Modulen (HW- und SW) aufbauen.

  • Es muss die Synergien von Einzelkomponenten optimal nutzen. Dazu muss es modular aufgebaut und skalierbar sein: Ein Sicherheitssystem für ein Premiumfahrzeug wird sicher anders aussehen als eines für ein Mittelklassefahrzeug. Auch Hersteller-Philosophien, Produktgenerationen etc. müssen berücksichtigt werden können, ohne dass immer wieder neue Hardware, neue Algorithmen und neue Software für letztendlich ähnliche Funktionalität entwickelt werden muss.

  • Sicherheits-Systemarchitektur:
    Die Systemarchitektur ist so zu wählen, dass sie einerseits den Sicherheitsanforderungen genügt und andererseits den Transfer von ausreichend großen Datenmengen ermöglicht (z. B. FlexRay).

2. Die geforderte Flexibilität für das integrale Sicherheitssystem kann erreicht werden durch eine skalierbare, modularisierte Signalverarbeitungsplattform. Ein modularisiertes Chipsystem (das z. B. über den im Parallelprojekt KASS gewählten Ansatz von 3D Chipintegration realisiert werden kann) in Verbindung mit einer modular aufgebauten Softwarearchitektur (z. B. in Anlehnung an den AUTOSAR Standard) mit standardisierten Schnittstellen kann diese Schlüsselforderung an das Chipsystem erfüllen. Gleichzeitig garantiert es Austauschbarkeit von Einzelkomponenten.

  • Standardisierungpotential:
    Dabei handelt es sich um den ersten bekannten durchgängig modularen HW-und-SW-Chipsystemarchitekturansatz mit einem enormen Standardisierbarkeitpotential.

  • Nachhaltigkeit:
    Das modulare System erlaubt die Wiederverwendung bestehender Module (Baukastensystem). Neben einem Höchstmaß an Flexibilität und Skalierbarkeit resultieren geringere Kosten und schnellere Time-to-Market. Ferner ist Austauschbarkeit der einzelnen Module gewährleistet.

  • Technologiekompatibilität:
    Es können unterschiedlichste Technologien miteinander in einem Chipsystem verknüpft werden. Auf diese Weise kann für jedes HW-Modul (jeden Siliziumchip) die jeweils optimale Technologie eingesetzt werden.

  • Verbesserte Testbarkeit:
    Ein weiterer zentraler Vorteil der zu erforschenden modularen Hardware-Architektur wird in der vollständigen Testbarkeit der Einzelkomponenten liegen. Dies wird sich in einer sehr hohen Ausbeute bei gleichzeitig hoher Zuverlässigkeit des gesamten Chipsystems widerspiegeln.
 
© 2018 AUTOSAFE